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Tongariro Crossing

Unser Highlight in dieser Woche... Eine 8-stündige Wanderung durch einen riesigen Nationalpark mittem im Land. Der 'Tongariro Crossing' gehört zu den 'great walks' von Neuseeland und ist wirklich wunderschön.

Unser Tag begann um 5 Uhr, da unser Shuttlebus um 7.15 losfuhr und wir eine knappe Stunde zu fahren hatten. Pünktlich um 6 saßen wir im Auto, ich betone pünktlich, da ich Kitti und mich kenne Alles schien perfekt zu funktionieren, nur Cabbie wollte nicht. Die Batterie machte wieder zicken, also austeigen und schieben (da haben wir auch Erfahrung bekommen)

Trotz allem standen wir pünktlich (auf die Minute) am Shuttlebus, hatten eine Guide inklusive (der Busfahrer), der uns dann erzählt hat, dass es in Neuseeland 4 Mio. Menschen, 40 Mio. Schafe und, was wir bis dato nicht wussten, 80 Mio. Opossums gibt Fand ich sehr bezeichnend...

Naja jetzt zu unserem 'great walk':

Wir hatten wunderschönes Wetter, strahlendblauer Himmel und dadurch Aussichten bis zum Mt. Taranaki, der sich am anderen Ende der Insel befand. Also beste Vorraussetzungen für 2 so motivierte und fitte Mädels wie Kitti und mich

Der erste Teil ging erst einmal bergauf, aber richtig bergauf, wir sind wie die Affen an Vulkanfelsen bzw. alten Lavafeldern entlang gekrakselt und haben immer mal wieder die Landschaft bestaunt oder Bilder gemacht (natürlich auch um ein wenig Luft zu holen...) Oben angelangt waren wir auf 1600 m Höhe, fast dem höchsten Punkt der Wanderung. (Da oben hatte man volles Netz, was in Neuseeland nicht normal war)

Weiter gings durch den riesigen 'South Crater', immer im Blick der Vulkankegel. Nach einer 3/4 Stunde hatten wir dann endlich das andere Ende erreicht und marschierten Richtung 'Red Crater', einem aktiven Vulkan, der wirklich richtig knallig rot leuchtet! Aber natürlich ging wieder alles bergauf und der Boden war rutschig *grrrr* Aber der Ausblick von oben hat sich dann wieder richtig ausgezahlt: Ausblicke über die Emerald-Seen (wunderschöne blaue Kraterseen) und den Norden NZ's.

Dann kam mein Lieblingsteil!!!

1. Es ging bergab und

2. der Weg war so rutschig, der Untergrund so weich, dass es die meisten Leute hingehauen hat und zwar regelmäßig *g* Und wer mich kennt, der weiß warum mich das freut

Unten angekommen hatten wir sofort einen starken Schwefelgeruch in der Nase, vor allem wegen der Seen, die ringsum uns lagen...

Der nächste Teil ging wieder durch einen Krater, aber dieser hat eher einer Mondlandschaft geähnelt als einem Vulkan...

Um den Rest ein wenig abzukürzen, fass ich den Abstieg, der nicht so spannend war, kurz zusammen:

Nach dem Krater kam ein See, genauso blau, aber größer als die anderen. Danach ging es durch Alpenlandschaft mit Bienchen und Blümchen vorbei an heißen Quellen und zuletzt, der Teil, der sich am längsten gezogen hatte und nicht enden wollte, durch Buschlandschaft.

Insgesamt war die Strecke 18,5 km lang, man kann sich vorstellen, dass wir nur noch ins Bett wollten...

 

 

22.5.08 21:59
 


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