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gut weiter gehts,

also wie schon erwaehnt, chrissi und ich waeren gern laenger geblieben, doch gegen ende der woche mussten wir leider weiterziehen.

hatten wir doch schon vorher eine neue wwoofingstelle vereinbart und dort mussten wir nun auftauchen.

also machten wir uns am freitagmorgen auf, weg vom meer, dem landesinneren zu. erste station unterwegs war Mount Taranaki, der als einziger Vulkan in dieser Gegend in den Himmel ragt und somit das landschaftsbild dominiert.

wer jemals schon mal bilder vom berg Fuji in Japan/Tokio gesehen hat, kann sich ihn ungefaehr vorstellen. wunderschoen, mit Schnee auf der Kuppe und ab und zu in Begleitung von Wolken, die ihn an einem schlechten Tag ganz verdecken und einem das Gefuehl vermitteln, ihn verschluckt zu haben.

an diesem Vulkan kraxelten wir also durch den Busch.. huegel hoch, hoch, huegel runter, hoch, wieder hoch, runter, hoch.. und nach zwei stunden hatten wir eindeutig unser heutiges sportprogramm absolviert und konnten bequem unseren hintern wieder ins auto schieben.

war etwas anstrengend, vor allem nach dem feinen essen bei unseren wwoofern, doch wunderschoen mit einem ausblick auf den vulkankegel und das meer im hintergrund.

danach gingen wir weiter, mussten wir doch noch eine ziemliche strecke am heutigen tag zuruecklegen. und diese strecke fuehrte uns tief, sehr tief in die hinterste ecke neuseelands und bald waren unseren einzigen staendigen gefaehrten auf der reise schafe, kuehe, huegel, noch mehr huegel und ab und zu ein entgegenkommendes auto, dem man auf der sehr kurvenreichen strasse natuerlich ausweichen musste.

so zog sich also unsere reise hin, stunden durch neuseelaendisches hinterland, typisch neuseeland mit gruenen huegel, auf denen schafe und kuehe ihre kreise zogen :D naja gruen waren die huegel nich wirklich, musste neuseeland doch in letzter zeit etwas auf regen verzichten. (letzte zeit=seit oktober)

aber haetten wir gewusst was uns am anderen ende unserer reise erwartet, waeren wir wahrscheinlich liebend gern noch ewig durch die einoede gefahren.

unsere neue wwoofingstelle war, wie nach der anfahrt nich anders zu erwarten war, mitten in der pampa, weit ab vom schuss und auch unseren neuen gastgeber konnten mit unseren vorherigen absolut nich mithalten.

um es ganz kurz zu fassen, hier die positiven aspekte der naechsten woche: fuer mich endlich mal wieder ein pferderuecken, fuer chrissi wieder kostenloses internet, recht gutes essen, eine lustige und turbulente bootsfahrt und das highlight: Tongariro Crossing (siehe naechster eintrag)

hier die nicht so tollen: fensterputzen mit zeitungspapier, blaue flecken und schrammen, gegen ende der woche internetsperre, eine in selbstmitleid ertrinkende gastgeberin, ein fast in polizeihaft wegen verbotenen feuerlegens waehrend trockenheit und duerre gastgeber, nichtzufriedenstellende hausarbeit, die immer zweimla erledigt werden musste und zwei fast verzweifelte deutsche backpackermaedels, die am ende freudig davon fuhren und nie nie wieder in die naehe dieser wwoofingstelle kommen werden.

eindeutig ein tiefpunkt unseres aufenthalts, aber schon lang vergessen und heute koennen wir laut (vll etwas verzweifelt) darueber lachen.

bis zum naechsten mal mit einem absoluten highlight dieser woche.. und der fortsetzung unserer reise.

13.5.08 01:54
 


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