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2. Woche

Am nächsten Tag gings weiter Richtung Te Ahora, einer kleinen Stadt (okay hier gibt’s ja fast keine großen), in der es anscheinend einen 6 Meter hoch-speienden Geysir geben sollte… Den, den wir gesehen haben war vielleicht 50 cm hoch J Aber immerhin hat er gestunken wie ein großes Geysir… Nach stinkendem Schwefel!!

Danach haben wir unseren Campingplatz für diese Nacht gesucht und gefunden! War richtig günstig 9 Dollar für einen richtig schönen Stellplatz, Küche und gescheitem Bad. Als uns langweilig wurde, haben wir uns entschlossen nochmal loszufahren und ein wenig Sport zu betreiben – wandern J Wir wollten zu einem „Outlook“, der 45 Minuten Wanderzeit in Anspruch nahm, ich glaub wir waren ein wenig langsamer ^^ aber der Ausblick hat sich echt gelohnt; Ein wahnsinnig schönes Panorama! (Fotos können bei Rückkehr bestaunt werden) Zurück auf dem Campingplatz haben wir seit längerem das erste Mal wieder was Warmes gegessen… Instant- Nudeln

Ausgeschlafen gings am nächsten Morgen zu unserer ersten Wwoofstelle, eine Farm mit 80 Hektar Land und 250 zu melkenden Kühen, einem dreibeinigen Hund, der aber sowas von fit und schnell und süß war und einer Katze (die aber meiner Meinung nach eine falsche Hexe war, weil sie mich, nachdem ich sie gaaanz lieb gestreichelt hatte,  fies angesprungen hat&hellip Als wir ausgepackt hatten, durften wir gleich helfen die Kühe zu melken… Ist ne ziemlich lustige Sache muss ich sagen… Die Kühe stehen praktisch auf einem Podest, damit man einfacher an die Euter kommt und man selber läuft in einer Gasse zwischen den Kühen, die links und rechts stehen. Ist halt blöd, wenn man grad die „Melkmaschine“ in der Hand hat und auf einmal hört man hinter sich ein fröhliches Platsch-Platsch *g* Man kann einfach nicht so gut ausweichen…  

Am Mittag sind wir in die nächstgrößere Stadt gefahren, wo es einigermaßen Zivilastion gab! Haben in Secondhand- Shops gesucht und im Warehouse, dem besten Discounter in Neuseeland Boxen für unser Auto gekauft, weil wir ja kein Radio in unserem Cabbie haben… Und damit wir nicht sinnlos vor uns hinschimmeln, wenn wir schon den ganzen Tag durch die Gegend fahren müssen, haben wir uns einfach eine Alternative gesucht! Zurück bei unserem Wwoofer, der übrigens Daryl Matuschka heißt, haben wir eine andere Wwooferin begrüßt, eine Deutsche. Kitti und ich waren ganz froh, dass sie da war, weil wir einfach noch nicht die Routine hatten, einfach in englisch drauflos zu babbeln und sie hat alle fröhlich unterhalten und gekocht.

Der nächste Tag begann für mich mit Haus nass durchwischen, Kitti musste melken. Als wir beide fertig waren, gabs erstmal Frühstück, um gestärkt an eine ziemliche „Bäh“- Arbeit zu gehen: Kuhmelkstöpsel putzen, die ein klein wenig voller Kuhkacke waren… Sorry, dass ich des so reinschreib, aber des muss sein, um euch zu zeigen, dass wir auch Drecksarbeiten machen müssen!  Unsere Hände haben so gestunken, den Gestank hat man nicht mehr wegbekommen! Als nächstes mussten wir Bretter sortieren, nach Länge, mit oder ohne Nägel und morsch oder nicht morsch! Und das im schönsten Sonnenschein – es war so heiss!

Als wir frei hatten, sind Kitti und ich zu den "Wairere Falls" gelaufen, war ein richtig schoener Wanderweg (den wir auch 2mal gemacht haben an 2 verschiedenen Tagen, weil er eben so schoen war  ) Der Wasserfall selber war ziemlich beeindruckend, haben auch gaaanz viele Fotos gemacht (sogar ich, die nicht so ein Paparazzi ist wie die Kitti) Waere sicherlich noch schoener gewesen, wenn der Fluss insgesamt mehr Wasser gehabt haette... Aber ja, wir sind zufrieden gewesen! Ansonsten haben wir hier nicht wirklich Seightseeing machen koennen, weil Waharoa, wie dieses verschlafene Doerfchen hiess, an den vielen kleinen Aer...en von Neuseeland lag und drum rum einfach nicht viel, wo es sich gelohnt haette nachm arbeiten hinzufahren!

Insgesamt haben wir aber schon ziemlich viel gelernt, vor allem, dass man bei Wwoofern morgens abhaut, damit man nicht noch arbeiten muss am Tag der Abreise... Und einfach generell die Erfahrung mit den Kuehen war schon lustig!

 Dat wars erstmal... Schreibe sicherlich nochm al :P

5.3.08 07:19


Nach den Kuehen

hi ihr lieben!

also ich schaetz, chrissi setzt ihren eintrag noch fort, aber nur damit ihr noch laenger warten muesst, mach ich schon mal mit unseren dirtten woche weiter.

 also nach der kuhfarm zog es uns weiter richtung sueden. doch zuerst wollten wir endlich wieder an die kueste und meer und strand sehen. also nach dem wir unseren letzten tag bei daryl beendet haben, sind wir gegen fuenf uhr abends richtung westkueste gefahren. und im prinzip alles kein problem, da uns vom kiwi gleubhaft versichert wurde, wir braeuchten nicht laenger als maximal anderthalb stunden bis nach Raglan, schoene kuesten- und surfstadt. okay also auf gings.

durch doerfer, staedte, ueber huegel, vorbei an kuehen und etwas weniger schafen (wo zum teufel sind die 30 millionen schafe versteckt??). und langsam wure es doch dunkel.

aber komisch.. dunkel wirds hier richtung acht/neun.. also wann sind wir nochmal aufgerbochen?? hier ueberhaupt nix mit vielleicht eineinhalb stunden, eher drei waeren angebracht.

also wieder was neues dazu gelernt. traue niemals, wirklich niemals, zeitangaben von kiwis. die haben alle, wirklich alle schnellere autos und ein anderes zeitgefuehl.

unsere fahrt wurde zwar unterbrochen durch eine polizeikontrolle - jaaa meine erste kontrolle und das noch in neuseeland.. juhuu.. und nein war alles okay, bin nur ein bisschen schwankend gefahren, weil der wind wirklich heftig geblasen hat. aber war richtig aufregend. und richtig nett war der polizist auch .. also alles okay. aber meine erste kontrolle!!! und das in neuseeland!!

aber das war auch keine unterbrechung von einer stunde, also ich weiss nich, wie da jemand auf 1,5 std kommt.

so war es dann wirklich dunkel, als wir den letzten huegel, wirklich hohen huegel hinter uns bringen mussten, um endlich am meer zu sein.

als wir das dann endlich geschafft hatten, konnten wir friedlich, im hintergrund nur das rauschen der wellen, einschlafen.

HA!! - schoen waer das gewesen, aber in dieser nacht kamen zum ersten mal meine ohropax zum einsatz. surfer sind wirklich eine sehr unruhge und laute gemeinschaft.

aber das war alles vergessen, als ich am naechsten morgen einen schoenen langen strandspaziergang machen konnte und wir unser fruehstueck/mittagessen am ufer geniessen konnten.

leider war es das dann auch schon wieder, denn am mittag mussten wir wieder in die naechstgroessere stadt fahren, um chrissis wanderschuhe zu retten.

aber das dann naechste mal. viele sehr sonnige gruesse an euch alle, vermiss euch.

12.3.08 01:34


Hamilton - Anfang dritter Woche

also wie schon beim letzten Mal erwaehnt, ging es jetzt ab in die naechste stadt. chrissis wanderschuhe hatten nach der ersten woche harter arbeit leider ihren geist aufgegeben, sprich: die sohle hat sich vom eigentlich schuh geloest und war jetzt nur noch laestiger ballast. und so koennen wir ja nun unmoeglich durch neuseeland touren.

also auf zum schuhdoktor! ja sogar in neuseeland gibt es Mister Minit und der heisst sogar noch gleich. aber bevor wir den "mister" in Hamilton, der "grossen" stadt gefunden hatten, war es doch eine ziemliche stiefelei durch die innenstadt und an vielen laeden vorbei. gar nich gut fuer den geldbeutel.

naja aber schlussendlich hatten wir ihn dann in nem grossen einkaufszentrum gefunden, allerdings war das auch der einzige erfolg bezueglich schuhe, die waren naemlich hin, hinueber!

also blieb uns nichts anderes uebrig, als weiterzuziehen.

nun hatten wir eine schoene autofahrt vor uns, die uns auf der oestlichen seite von der Nordinsel nach sueden fuehrte. wir sahen viele huegel (mehr braun als gruen wegen der trockenheit), viele kuehe (wo sind die ganzen schafe??) und noch viel mehr. gegen abend kamen wir dann nach otorohanga, von dem wir uns einen blick auf die seltenen kiwivoegel erhofften. die kiwis (also die voegel) sind zwar das wahrzeichen von neuseeland, aber man kann kaum erwarten sie jemals live zu erleben, zumindest in freier natur. sie sind naemlich sehr sehr selten und nachtaktive und sehr flink und einfach normal kaum zu sehen. also bleibt einem nichts anderes uebrig als ein paar in gefangenschaft zu bewundern. meistens aufzuchtstationen oder vogelhaeuser.

in otorohanga gab es also so eines. doch bevor wir uns auf die suche nach nem kiwivogel machen konnten, mussten wir uns zu erst ein plaetzchen fuer die nacht suchen. und haben direkt neben dem kiwihouse (vogelhaus) einen schoenen stellplatz gefunden, der von einem total netten aelteren Paerchen betreut wurde. die ersten Amerikaner, die wir in Neuseeland gefunden haben und die wirklich wirklich nett waren.

schoene duschen, waschmaschinen, damit chrissi ihren schlafsack waschen konnte und kostenlosen internetzugang, angeboten von dem Paerchen - was will man mehr.

dort haben wir es uns also dann gemuetlich gemacht und das wochenende verstreichen lassen, in dem wir auf kiwierkundungstour (suess, uebersuess, zuckerherzig, richtige kleine herzige voegel, die total lustig aussehen, leider haben wir kaum fotos odern ur sehr schlecht belichtete, weil ja alles dunkel war, da im kiwihouse Tag und Nacht vertauscht waren, damit man die dinger auch zu gesicht kriegt), auf nahrungssuche im supermarkt und arbeitssuche mithilfe des telefons gegangen sind.

alles in allem hatten wir dann am wochenende eine Bilanz von einer neuen wwoofingstelle in new plymouth (weiter runter in sueden) und vielen neuen eindruecken von neuseelaend. voegeln, speziell vom kiwi. sind schon herzige dinger :D

und da uns der stellplatz wirklich aeussert angenehm war, sind wir dann noch bis montag geblieben und machten uns dann auf richtung new plymouth (uebrigens y wird wie ein i gesprochen).

dort wurden wir dienstag morgen von unserer neuen wwoofingfamile erwartet. 

23.3.08 05:45





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