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kurz und gut

Das war also so ungefaehr unser erster monat in neuseeland.

drei weitere sollten zusammen noch foglen und zwei fuer mich allein.

wir haben auf jeden fall eine menge erlebt und haetten gern alles hier festgehalten.

aber da nun mal ich ich bin und ein jeder weiss was das heisst: der blog ist unvollstaendig..

 

alles weitere wird oral verkuendet :p

 

bin ab dienstag abend wieder zuhasue

freu mich auf euch

katinka

katinka am 30.6.08 00:41


neue woche - neues glueck

als unsere naechste woche in neuseeland anfing, befanden wir uns zum glueck wieder auf der strasse und es ging weiter gen sueden.

 und wir versuchten unser glueck trotz der vorherigen erfahrung noch einmal bei einer neuen wwoofingstelle.

und ein tipp an alle, die vorhaben sich bald in die einsiedelei zu begeben und dafuer noch den geeigneten ort suchen: geht nach neuseeland. chrissi und ich sind der meinung, es gibt nirgends abgelegenere orte als in NZ.

und dort landeten wir auch dieses mal wieder.

zwei, drei stunden von der hauptstadt, mitten im busch verbrachten wir die naechsten tage auf einer farm mit schottischen hochlandrinder (ja, das sind die mit den riesigen hoernern und nein man fuehlt sich nich sehr wohl, wenn man gesagt kriegt: "macht am besten immer einen gigantischgrossen bogen um den bullen"

waren aber ein paar sehr angenehme tage, die wir arbeitend hauptsaechlich auf den feldern, sprich riesigen huegeln, verbracht haben. wir mussten vor allem mal wieder unser lieblingsbeschaeftigung nachgehen: unkraut jaeten, nur diesmal im grossen stil.

das heisst, huegel hoch und runter laufen und grosse gelbe pflanzen ausreissen, die natuerlich nich immer so wollten wie wir.

aber endlich kamen so richtung unsere neu gekauften gummistiefel zum einsatz. und wenn einem mitten auf einem riesigen gruenen huegel eine sehr gross gewachsene ziege entgegen kommt, findet man des nach dem dritten mal auch nich mehr erschreckend, sondern heisst den neuen gespraechspartner willkommen, war doch die freundin zig huegel weiter. :D

unsere neuen gasteltern waren sehr nett, aber entsprachen nicht unbedingt dem normalen durchschnittsmenschen, was zu interessanten gespraechen ueber homoeopathie, amerika und die zukunft fuehrten.

wir arbeiten natuerlich nich den ganzen tag und so blieb und genug zeit, zu relaxen und einen abstecher an den strand zu machen.

und am schoensten war wahrschenlich der stetige kontakt zu tieren wie schottische hochlandrinder (mit ganz vielen suessen kleinen kaelbern), hunden (ein sehr anschmiegsamer und ein sehr merkwuerdiger), katzen (sehr streichelbeduerftig) und pfauen (deren schreie perfekt in die buschlandschaft gepasst haben :D).

und dieser ort war dann unser letzter zwischenstopp auf dem weg nach wellington, die haupstadt, und auf die suedinsel.

katinka am 20.6.08 02:51


Tongariro Crossing

Unser Highlight in dieser Woche... Eine 8-stündige Wanderung durch einen riesigen Nationalpark mittem im Land. Der 'Tongariro Crossing' gehört zu den 'great walks' von Neuseeland und ist wirklich wunderschön.

Unser Tag begann um 5 Uhr, da unser Shuttlebus um 7.15 losfuhr und wir eine knappe Stunde zu fahren hatten. Pünktlich um 6 saßen wir im Auto, ich betone pünktlich, da ich Kitti und mich kenne Alles schien perfekt zu funktionieren, nur Cabbie wollte nicht. Die Batterie machte wieder zicken, also austeigen und schieben (da haben wir auch Erfahrung bekommen)

Trotz allem standen wir pünktlich (auf die Minute) am Shuttlebus, hatten eine Guide inklusive (der Busfahrer), der uns dann erzählt hat, dass es in Neuseeland 4 Mio. Menschen, 40 Mio. Schafe und, was wir bis dato nicht wussten, 80 Mio. Opossums gibt Fand ich sehr bezeichnend...

Naja jetzt zu unserem 'great walk':

Wir hatten wunderschönes Wetter, strahlendblauer Himmel und dadurch Aussichten bis zum Mt. Taranaki, der sich am anderen Ende der Insel befand. Also beste Vorraussetzungen für 2 so motivierte und fitte Mädels wie Kitti und mich

Der erste Teil ging erst einmal bergauf, aber richtig bergauf, wir sind wie die Affen an Vulkanfelsen bzw. alten Lavafeldern entlang gekrakselt und haben immer mal wieder die Landschaft bestaunt oder Bilder gemacht (natürlich auch um ein wenig Luft zu holen...) Oben angelangt waren wir auf 1600 m Höhe, fast dem höchsten Punkt der Wanderung. (Da oben hatte man volles Netz, was in Neuseeland nicht normal war)

Weiter gings durch den riesigen 'South Crater', immer im Blick der Vulkankegel. Nach einer 3/4 Stunde hatten wir dann endlich das andere Ende erreicht und marschierten Richtung 'Red Crater', einem aktiven Vulkan, der wirklich richtig knallig rot leuchtet! Aber natürlich ging wieder alles bergauf und der Boden war rutschig *grrrr* Aber der Ausblick von oben hat sich dann wieder richtig ausgezahlt: Ausblicke über die Emerald-Seen (wunderschöne blaue Kraterseen) und den Norden NZ's.

Dann kam mein Lieblingsteil!!!

1. Es ging bergab und

2. der Weg war so rutschig, der Untergrund so weich, dass es die meisten Leute hingehauen hat und zwar regelmäßig *g* Und wer mich kennt, der weiß warum mich das freut

Unten angekommen hatten wir sofort einen starken Schwefelgeruch in der Nase, vor allem wegen der Seen, die ringsum uns lagen...

Der nächste Teil ging wieder durch einen Krater, aber dieser hat eher einer Mondlandschaft geähnelt als einem Vulkan...

Um den Rest ein wenig abzukürzen, fass ich den Abstieg, der nicht so spannend war, kurz zusammen:

Nach dem Krater kam ein See, genauso blau, aber größer als die anderen. Danach ging es durch Alpenlandschaft mit Bienchen und Blümchen vorbei an heißen Quellen und zuletzt, der Teil, der sich am längsten gezogen hatte und nicht enden wollte, durch Buschlandschaft.

Insgesamt war die Strecke 18,5 km lang, man kann sich vorstellen, dass wir nur noch ins Bett wollten...

 

 

Chrissi am 22.5.08 21:59


kein kommentar

gut weiter gehts,

also wie schon erwaehnt, chrissi und ich waeren gern laenger geblieben, doch gegen ende der woche mussten wir leider weiterziehen.

hatten wir doch schon vorher eine neue wwoofingstelle vereinbart und dort mussten wir nun auftauchen.

also machten wir uns am freitagmorgen auf, weg vom meer, dem landesinneren zu. erste station unterwegs war Mount Taranaki, der als einziger Vulkan in dieser Gegend in den Himmel ragt und somit das landschaftsbild dominiert.

wer jemals schon mal bilder vom berg Fuji in Japan/Tokio gesehen hat, kann sich ihn ungefaehr vorstellen. wunderschoen, mit Schnee auf der Kuppe und ab und zu in Begleitung von Wolken, die ihn an einem schlechten Tag ganz verdecken und einem das Gefuehl vermitteln, ihn verschluckt zu haben.

an diesem Vulkan kraxelten wir also durch den Busch.. huegel hoch, hoch, huegel runter, hoch, wieder hoch, runter, hoch.. und nach zwei stunden hatten wir eindeutig unser heutiges sportprogramm absolviert und konnten bequem unseren hintern wieder ins auto schieben.

war etwas anstrengend, vor allem nach dem feinen essen bei unseren wwoofern, doch wunderschoen mit einem ausblick auf den vulkankegel und das meer im hintergrund.

danach gingen wir weiter, mussten wir doch noch eine ziemliche strecke am heutigen tag zuruecklegen. und diese strecke fuehrte uns tief, sehr tief in die hinterste ecke neuseelands und bald waren unseren einzigen staendigen gefaehrten auf der reise schafe, kuehe, huegel, noch mehr huegel und ab und zu ein entgegenkommendes auto, dem man auf der sehr kurvenreichen strasse natuerlich ausweichen musste.

so zog sich also unsere reise hin, stunden durch neuseelaendisches hinterland, typisch neuseeland mit gruenen huegel, auf denen schafe und kuehe ihre kreise zogen :D naja gruen waren die huegel nich wirklich, musste neuseeland doch in letzter zeit etwas auf regen verzichten. (letzte zeit=seit oktober)

aber haetten wir gewusst was uns am anderen ende unserer reise erwartet, waeren wir wahrscheinlich liebend gern noch ewig durch die einoede gefahren.

unsere neue wwoofingstelle war, wie nach der anfahrt nich anders zu erwarten war, mitten in der pampa, weit ab vom schuss und auch unseren neuen gastgeber konnten mit unseren vorherigen absolut nich mithalten.

um es ganz kurz zu fassen, hier die positiven aspekte der naechsten woche: fuer mich endlich mal wieder ein pferderuecken, fuer chrissi wieder kostenloses internet, recht gutes essen, eine lustige und turbulente bootsfahrt und das highlight: Tongariro Crossing (siehe naechster eintrag)

hier die nicht so tollen: fensterputzen mit zeitungspapier, blaue flecken und schrammen, gegen ende der woche internetsperre, eine in selbstmitleid ertrinkende gastgeberin, ein fast in polizeihaft wegen verbotenen feuerlegens waehrend trockenheit und duerre gastgeber, nichtzufriedenstellende hausarbeit, die immer zweimla erledigt werden musste und zwei fast verzweifelte deutsche backpackermaedels, die am ende freudig davon fuhren und nie nie wieder in die naehe dieser wwoofingstelle kommen werden.

eindeutig ein tiefpunkt unseres aufenthalts, aber schon lang vergessen und heute koennen wir laut (vll etwas verzweifelt) darueber lachen.

bis zum naechsten mal mit einem absoluten highlight dieser woche.. und der fortsetzung unserer reise.

Katinka am 13.5.08 01:54


bekenntnis

okay hier nach langer Zeit wieder ein Eintrag!

 

also so ungern Chrissi und ich das zugeben, aber bei nelle und bruce war hauptsaechlich gartenarbeit angesagt. (hier soll jetzt keiner auf falsche gedankenk kommen, wir haben alles wieder verlernt :D)

 

 am vormittag also im Garten gearbeitet, zwischen zig Beeten. wir haben salat angepflanzt, unkraut gejaetet (ja haben wir echt!) und pflanzen gegossen und was sonst noch so anfiel.

dann gab es lecker essen (sehr lecker), des gab es aber auch zum fruehstueck und eigentlich immer.. verhungert sind wir also auf keinen fall.

und der rest vom tag war dann unserer. sind in die stadt, New Plymouth erkundet, Schuhe eingekauft (Chrissi braucht ja neue Wanderschuhe, weil ihre alten naja passe waren) und die Zeit genossen.

hatten sogar ein mal die Moeglichkeit aufm Meer Kajak zu paddeln. Toll so durchs wasser zu paddeln. hat uns sehr viel spass gemacht und wir haben es ganz gut gemeistert. unser erster richtiger Aufenthalt im meer :D

 nelle und bruce haben uns die zeit sehr angenehm gemacht und als es dann zeit war zu gehen, nach vier tagen (viel zu kurz), weil wir ne neue wwoofingstelle hatten, wollten wir auch gar ncih gehen.

haben uns sehr sehr wohl gefuehlt und das beste waere gewesen, noch laenger bei ihnen zu bleiben.

aber dazu wieder das naechste mal, das bald sein soll!!

auf jeden fall war diese woche ganz klar ein highlight von unserem neuseelandaufenthalt. und gartenarbeit ist nich allzu schlimm wenn man gute gesellschaft hat und wenn man mit nelle und bruce zusammenarbeitet, die sich wie sich es bei einem richtigen ehepaar gehoert (oder?) nie einigen koennen und so alles etwas chaotisch verlaeuft..

liebe gruesse nach hause. 

Katinka am 30.4.08 02:37


hoehepunkt vom wwoofen

okay also unsere dritte wwoofingstelle fuehrte uns nach new plymouth.

new plymouth liegt im gebiet taranaki, und taranaki kann man gut auf jeder neuseelandkarte erkennen. des ist der westliche zipfel der nordinsel der wie eine kleine halbinsel in tasman sea ragt.

die "halbinsel" besteht sozusagen aus einem vulkan, einem einzigen. mount taranaki. (anscheinend kann man ihn mit dem fuji in japan vergleichen) sieht auf jeden fall toll aus.

ein einzelner krater, der in himmel ragt. und man sieht ihn auch nur bei klarem himmel. sind wolken da, kann man ihn nur noch erahnen oder sieht man ihn gar nich mehr.

eine total schoene gegend. schnee aufm vulkan, surfer im meer rundrum

wir hatten schon einen ganz netten eindruck von unsere neuen "familie", da wir (oder viel mehr chrissi) schon vorher angerufen hatten, und uns eine sehr nette und fuersorgliche frau am telefon willkommen hiess.

nach einer etwas planlosen, aber trotzdem erfolreichen (wegen des postboten) suche, standen wir vor unserem neuen heim fuer diese woche. und gleich kamen uns nelle und bruce entgegen und begruessten uns herzlich.

nachdem wir herumgefuehrt wurden, unser auto ausgepackt hatten und den ersten imbiss eingenommen hatten, fuehlten wir uns schon wie zu hause und sehr sehr wohl.

bruce und nelle sind zwei total liebe und nette menschen. etwas anders als der normalo, aber vielleicht dadurch auch besser :p...

gutes essen gab es, bequeme und lustige betten (wir hatten interessante bettdecken, chrissi winni pooh und ich spiderman :D) und unbegrenzten, persoenlichen internetzugang durch chrissis laptop.

 

mehr das naechste mal, hab euch lieb, ganz liebe gruesse 

katinka am 3.4.08 04:43


katinka am 2.4.08 04:23


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